Storytelling
Wettbewerb

Wie Storytelling das Lernen
& Lehren
unterstützt

Die Gewinner des Wettbewerbs stehen fest! 110 Einsendungen haben uns die letzten Monate im Zuge des Storytelling-Wettbewerbs erreicht. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – für Ihre spannenden Impulse und das positive Feedback zu unserem Wettbewerb.

„Storytelling is the
most powerful way to put ideas
into the world.“
Professor Robert McKee

Die Essays

So kann Storytelling das Lernen und Lehren unterstützen – lassen Sie sich von den Essays inspirieren!


Platz 1: Jochen Schicht –

„Mein Name ist Hase –
Pfoten hoch für mehr Storytelling in Bildung und Lehre“

Pia Kleine Wieskamp: „Storytelling eignet sich hervorragend zur Vermittlung von abstrakten Themen. Dies zeigt Jochen in seinem Essay ‚Mein Name ist Hase‘ auf. Dieser Essay ist nicht nur inhaltlich gut, er brachte mich auch stellenweise zum Schmunzeln.“

Petra Sammer: „Pures Lesevergnügen – das ist der Text von Jochen Schicht. Denn der Hase – und so viele Geschichten, die sich um ihn ranken – zieht sich als roter Faden durch seinen Essay. Und auch wenn Schicht kokettiert ‚… ich weiss von nichts‘, so ist dies selbstverständlich eine dreiste Untertreibung, denn der Autor weiss ganz genau um die Macht des Storytellings, wendet diese direkt an und plädiert damit indirekt und direkt für den Einsatz von Geschichten in der Bildung. Auch wenn er am Ende offenbart, dass er gar keine Hasen mehr zu Hause hat, sondern Meerschweinchen. Aber das ist dann eine andere Geschichte.“

Jörg Ehrnsberger: „Jochen Schicht zeigt anhand von ganz konkreten Storys, wie Storytelling funktioniert, ohne sich dabei in zu vielen Fakten zu verlieren. Er demonstriert hier also ein gutes ‚role modelling‘ mit der Methode. Neben seinen Beispielen, wo Storytelling bereits erfolgreich in der Bildung eingesetzt wird, ermutigt er Lehrende, diese Methode anzuwenden.“

Essay von Jochen Schicht lesen!


Platz 2: Lina Naji –

„Wie kann der Einsatz von Storytelling im Bildungsumfeld dienen?“

Jörg Ehrnsberger: „Lina Naji beschreibt anschaulich, wie Storytelling funktioniert und es gelingt ihr dabei elegant, bis in die Neurowissenschaften zu tauchen, ohne den Leser dabei zu verlieren. Weiter beschreibt sie die grundsätzliche Problematik der Schule – den Bezug der Lernenden zum Lernstoff und bietet hier sinnvoll Storytelling als Lösung an. Dazu beleuchtet sie auch die Vorteile der Lehrenden, wenn sie Storytelling als Methode nutzen.“

Michael Hübler: „Der Essay von Frau Naji enthält alle Elemente, die ich mir als Leser von einem fachkundigen und gleichzeitig lebendigen Text wünsche. Er geht fundiert auf neurobiologische Hintergründe ein und ist dennoch spannend zu lesen. Die Sprache ist bildhaft und kraftvoll, der Aufbau einer guten Geschichte wird kurz umrissen, der Text lebt von klar nachvollziehbaren Beispielen und die Perspektive der Zielgruppe wird ebenso eingenommen.“

Essay von Lina Naji lesen!


Platz 3: Mehrnousch Zaeri-Esfahani –

„Wenn Adler und Eisvogel Hochzeit machen“

Petra Sammer: „Schon der Titel von Mehrnousch Zaeri-Esfahanis Essay klingt wie eine gute Story. Und Zaeri-Esfahani löst dieses Versprechen auch ein. Dabei greift sie einen Aspekt auf, der in der Storytelling-Forschung bisher noch viel zu wenig Beachtung gefunden hat: die kulturellen Unterschiede des Geschichtenerzählens und die interkulturelle Bereicherung, wenn Storytelling aus unterschiedlichen Kulturen aufeinandertrifft. Die westliche Kultur symbolisiert Zaeri-Esfahani in der Figur des Eisvogels: stillsitzend, fokussiert und dann effektiv zuschlagend. Kollektivistisch geprägte Kulturen symbolisiert sie mit dem Bild des Adlers, der immer in Bewegung ist, den Überblick bewahrt und das Gesamtbild im Blick behält. Diese verschiedenen Perspektiven bringen auch unterschiedliche Geschichten hervor – die besten gibt es allerdings, wenn Adler und Eisvogel Hochzeit machen – ein wunderbares Bild und eine herrliche Geschichte als Plädoyer für interkulturelles Storytelling.“

Jörg Ehrnsberger: „Mehrnousch Zaeri-Esfahani erzählt anhand ihrer eigenen Person, wie sie das deutsche Bildungssystem im Vergleich zu anderen Ländern sieht und wendet dabei die Methode des Storytellings für die Darlegung ihrer Ansichten an. Am Ende schlägt sie Storytelling als Methode vor, die verschiedenen Bildungsansätze in einer ‚Hochzeit‘ zusammenzuführen.“

Michael Hübler: „Der Essay ist zwar fachlich nicht ganz so fundiert, sticht jedoch im Reigen der Texte als kleines, in sich abgerundetes Meisterstück hervor. Der Vergleich bzw. die Hochzeit zwischen Adler und Eisvogel begleitet den Leser durch den gesamten Text, ohne zu infantilisieren.“

Essay von Mehrnousch Zaeri-Esfahani lesen!

„Storytelling eignet sich hervorragend zur Vermittlung von abstrakten Themen. Dies zeigt Jochen in seinem Essay ‚Mein Name ist Hase‘ auf. Dieser Essay ist nicht nur inhaltlich gut, er brachte mich auch stellenweise zum Schmunzeln.“

Pia Kleine Wieskamp

Wettbewerb Preise Logo

Die Preise

Eine Fachjury beurteilt die Einreichungen des Storytelling Wettbewerbs. Dabei bilden die Kreativität der Ideen, die Aussagekraft und die argumentative Stärke des Botschafters die Grundlage für die Bewertung der Essays.
Die drei Gewinner können sich über folgende Preise freuen:

1. Preis:

1.200 €


2. Preis:

800 €


3. Preis:

500 €

Die Jury

Mit Storytelling Ideen unter die Leute bringen

Professor Robert McKee bringt es auf den Punkt, welche Wirkung gut erzählte Storys haben können:

„Storytelling is the most powerful way to put ideas into the world.“
„Storytelling ist der wirksamste Weg, um Ideen in die Welt zu bringen.“

Was macht eine gut erzählte Story eigentlich aus? Sie soll die Zuhörer von Anfang an bis zum Schluss fesseln, neugierig machen und im Gedächtnis bleiben.
Die kreative Auseinandersetzung mit dem Potenzial und den Anwendungsmöglichkeiten von Storytelling im Bildungsbereich stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Wie gelingt der Einsatz der Erzählmethode in der Lehre? Wie ist es möglich, das Lernen mit Storytelling zu unterstützen? Wie kann spannendes und qualitativ hochwertiges Storytelling im Bildungsumfeld genutzt werden und welche Vorteile hat es?

Die Wettbewerbsaufgabe

Die Wettbewerbsteilnehmer haben die Aufgabe, kreativ und differenziert zu beschreiben, wie das Lernen oder Lehren mit dem richtigen Einsatz von Storytelling unterstützt werden kann.

Möchten Sie am Storytelling Wettbewerb teilnehmen, sollten Sie sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und dieses individuell eingrenzen. Wichtig ist, dass der Essay Ihre persönliche Erfahrung und Wertung widerspiegelt und einen Bezug zum allgemeinen Meinungsaustausch herstellt.

Die übergeordnete Leitfrage für Ihren Essay ist: Wie kann der Einsatz von Storytelling im Bildungsumfeld dienen?

Beim Verfassen des Essays sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Der Essay sollte in deutscher Sprache verfasst werden und 1.000 bis 1.200 Wörter umfassen.
  • Der Essay sollte sich in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliedern.

Teilnahmebedingungen

Literatur-, Pädagogik-, und Schreibbegeisterte: Am Storytelling Wettbewerb dürfen alle Menschen, die gerne schreiben und Geschichten erzählen, teilnehmen.

Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt automatisch mit der fristgerechten Einsendung der vollständigen Unterlagen per E-Mail an wettbewerb@acad-write.com. Es ist nicht möglich, in anderer Form am Wettbewerb teilzunehmen. Teilnehmer erkennen mit der Teilnahme am Wettbewerb die Teilnahmebedingungen an:

  • Teilnehmen können Personen ab einem Alter von 18 Jahren, unabhängig von ihrem Wohnsitz. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter der ACAD International Research AG und deren Angehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Beginn des Storytelling Wettbewerbs ist der 07.11.2019. Am 07.05.2020 um 00:00 Uhr (MEZ / CET, Mitteleuropäische Zeit / Central European Time) ist Teilnahmeschluss (das Datum des elektronischen Posteingangs gilt). Später eingehende Einsendungen können nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Grundsätzlich ist die Teilnahme kostenlos. Die Teilnahme ist völlig unabhängig davon, ob Ghostwriting-Dienstleistungen bei der ACAD International Research AG erworben werden.
  • Am Schreibwettbewerb kann jeder Teilnehmer nur mit einem Essay teilnehmen. Die ACAD International Research AG behält sich bei Mehrfacheinreichungen den Ausschluss des Teilnehmers vom Wettbewerb vor.
  • Mit der Einreichung des Essays erklärt der Teilnehmer, dass er ihn selbst verfasst, eventuell notwendige Zustimmungen Dritter eingeholt und keine Rechte Dritter durch die Geschichte und deren Nutzung im Zusammenhang mit dem Wettbewerb verletzt hat. Das betrifft vor allem Urheber- und Persönlichkeitsrechte.
  • Der Essay muss 1.000 bis 1.200 Wörter enthalten und in deutscher Sprache verfasst sein.
  • Alle personenbezogenen Daten, die im Rahmen des Storytelling Wettbewerbs erhoben wurden, dienen ausschließlich der Durchführung des Wettbewerbs. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Nach dem Wettbewerb werden sie gelöscht, wenn keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelten.